Hier werden alle Muskeln des Schultergürtels von Hunden und Pferden aufgezählt. Erst kommt eine Übersicht über alle Muskeln. Dann wird jeder Muskel einzeln betrachtet, wo haben sie ihren Ursprung und wo ihren Ansatz, welche Nerven versorgen sie und welche Funktionen haben die Muskeln.
Übersicht:
M. trapezius
M. omotransversarius
M. brachiocephalicus
M. latissimus dorsi
M. pectoralis superficialis
M. pectoralis profundus
M. rhomboideus
M. serratus ventralis
M. subclavius [Pferd]
Kürzel Erklärung
M. = Muskeln U = Ursprung A = Ansatz I = Innervation / welcher Nerv den Muskel versorgt N./Nn. = Nerven Einzahl / Mehrzahl F = Funktion distal = Richtungsangabe / Richtung Boden kranial = Richtungsangabe / Richtung Kopf kaudal = Richtungsangabe / Richtung Schweif/Rute Pars = Teil (eines Muskels zum Beispiel)
F: vorwärtsziehen der Gliedmaße, bei fixierter Gliedmaße seitwärtsbiegen des Halses
I: R. dorsalis des N. accessorius
U: Querfortsätze der vorderen Halswirbel
A: distal an der Spina scapulae und der Oberarmfaszie (Fascia brachii)
M. brachiocephalicus
F: bei fixiertem Kopf und Hals streckt er das Schultergelenk, bei fixierter Gliedmaße zieht er den Kopf und den Hals nieder, bei einseitiger Kontraktion zieht er den Hals in eine Seitwärtsbeugung
I: R. dorsalis des N. accessorius und N. axillaris
M. cleidobrachialis
U: Schlüsselbeinsehnenstreifen
A:Crista humeri
M. cleidocephalicus
U: Lig. nuchae und Proc. mastoideus
A: Schlüsselbeinsehnenstreifen
M. latissimus dorsi
F: Adduktor und Rückwärtszieher der Vordergliedmaße, ist an der Aufhängung des Rumpfes beteiligt
F: Adduktor der Vordergliedmaße, je nach Stellung der Gliedmaße zieht er sie vorwärts oder rückwärts
I: Nn. pectorales craniales
M. pectoralis descendens
U: Manubrium sterni
A: Crista humeri
M. pectoralis transversus
U: Brustbein (Sternum)
A: Christa humeri [Flfr.] / Fascia antebrachii [Pferd]
Fragen zum Text Teil 1
Tiefere Schicht der Schultergürtelmuskulatur
M. rhomboideus
I: N. dorsalis scapulae und Dorsaläste aus den Hals- und Brustnerven
M. rhomboideus cervicis / capitis [Flfr.]
F: zieht den oberen Teil des Schulterblatts nach kranial dadurch verlagert sich die Gldmß nach kaudal
U: Lig. nuchae / Crista nuchae
A: kranial am Margo dorsalis scapulae
M. rhomboideus thoracis
F: Heber des Schulterblatts
U: Dornfortsätze der vorderen Brustwirbel
A: Margo dorsalis scapulae
M. serratus ventralis
F: Wichtigster Rumpfträger
M. serratus ventralis cervicis
F: bewegt die Gliedmaße nach kaudal durch Rotation des Schulterblatts, bei festgestellter Gliedmaße und einseitiger Kontraktion wird der Hals seitwärts gezogen, bei beidseitiger Kontraktion wird der Hals gehoben
I: Ventraläste der Halsnerven
U: Querfortsätze der hinteren Halswirbel
A: Facies serrata scapulae
M. serratus ventralis thoracis
F: bewegt die Gliedmaße nach kranial durch Rotation des Schulterblatts
I: N. thoracicus longus
U: 1.-7. Rippe
A: Facies serrata scapulae
M. pectoralis profundus
F: Adduktor und Rückwärtszieher der Vordergliedmaße, ist auch an der Aufhängung des Rumpfes beteiligt
I: Nn. pectorales caudales
U: Brustbein und tiefe Rumpffaszie (Fascia profunda trunci)
A: Tuberculum minus humeri und Tuberculum majus humeri
Osteogenese ist die Bildung von Knochengewebe. Welche Formen der Osteogenese es gibt und welche Knochen daraus entstehen findest du hier. Am Ende noch ein kurzes Quiz, um das gelesene zu verinnerlichen.
Desmale Osteogenese
ist die direkte Knochenbildung
wird aus embryonalen Bindegewebe gebildet
bildet die Knochen des Schädeldachs und Gesichtsschädels
Chondrale Osteogenese
ist die indirekte Knochenbildung
der Knochen bildet sich nach einem vorgebildeten knorpeligen Skelett (Primordialskelett)
kurze Knochenstücke verknöchern von innen nach außen, dies nennt man enchondrale Ossifikation
lange Knochenstücke bildet sich zuerst eine knöcherne Hülle und verknöchern dann nach innen, dies nennt man perichondrale Ossifikation
Ich möchte in diesem Beitrag auf den Oberarmknochen (Humerus) von Hunden und Pferden eingehen. Einfach zusammengefasst, mit Erklärungen von Fachbegriffen und mit einer Übersicht welche Knochenpunkte man am Tier ertasten kann und welche es überhaupt gibt. Auch die Muskeln, die am Oberarmknochen anhaften werden aufgezeigt und zwischendurch gibt es Fragen um das gelesene zu verinnerlichen.
Der Oberarmknochen (Humerus)
ist ein Röhrenknochen
ist von oben der zweite Knochen der Vordergliedmaße
Ich möchte in diesem Beitrag auf das Schulterblatt (Scapula) eingehen. Einfach zusammengefasst, mit Erklärungen von Fachbegriffen und mit einer Übersicht welche Knochenpunkte man am Tier ertasten kann und welche es überhaupt gibt. Auch die Muskeln, die am Schulterblatt anhaften werden aufgezeigt und zwischendurch gibt es Fragen um das gelesene zu verinnerlichen.
Das Schulterblatt (Scapula)
ist ein platter, dreieckiger Knochen
ist der oberster Knochen der Vordergliedmaße
ist bei Hunden und Pferden nur durch Muskeln mit dem Rumpf verbunden, da sie kein Schlüsselbein haben
ist Teil der Schulter-Rumpf-Verbindung und bildet bildet zusammen mit dem Oberarmknochen (Humerus) das Schultergelenk (Art. humeri)
hat bei Pferden oben den Schulterblattknorpel (Cartilago scapulae)
Fachbegriffe erklärt
Ventral = bauchwärts / Richtung Bauch Dorsal = rückenwärts / Richtung Rücken Kranial = kopfwärts / Richtung Kopf Kaudal = schwanzwärts / Richtung Schweif/Rute Margo = Rand Tuberculum = Höcker Palpierbar = Tastbar Cartilago = Knorpel proximal = nah am Körper distal = fern vom Körper
Das Hüftgelenk setzt sich aus der Hüftgelenkspfanne (Acetabulum) und dem Oberschenkelkopf (Caput ossis femoris) zusammen.
Welches Gelenk ist das Hüfgelenk?
Es ist ein Kugelgelenk, dass allerdings durch das Labrum acetabulare in seiner Bewegung eingeschränkt ist. Das Labrum acetabulare besteht aus Faserknorpel und ist eine Art Kappe, die dem Acetabulum entspringt und den Caput ossis femoris umschließt.
Welche Bewegungen sind möglich?
Hauptbewegung sind Beugen (Flexion) und Strecken (Extension), jedoch sind auch Außen- und Innenrotation und Add- und Abduktion (seitliches anziehen oder wegführen) durch aus möglich.
Was sind die Hauptbeweger des Gelenks?
Musculus iliopsoas –> Flexion
Musculus tensor fasciae latae –> Flexion
Musculus sartorius –> Flexion
Musculus rectus femoris (teil des M. quadriceps femoris) –> Flexion
Musculus pectineus –> Flexion und Adduktion
Musculus glutaeus superficialis –> Extension
Musculus glutaeus medius –> Extension
Musculus piriformis –> Abduktion und Extension
Musculus biceps femoris –> Extension (in der Stützbeinphase)
Musculus semitendinosus –> Extension (in der Stützeinphase)
Musculus semimembranosus –> Extension
Welche Bänder verbinden das Gelenk?
Ligamentum capitis ossis femoris
Ligamentum transversum acetabuli
KEINE Seitenbänder, da es ja ein Kugelgelenk ist!
Welche Nerven innervieren die Muskeln?
Die Muskeln rund um das Hüftgelenk werden von folgenden Nerven innerviert:
N. obturatorius
N. femoralis
N. glutaeus cranialis und caudalis
N. ischiadicus (N. fibularis und N. tibialis)
Diese Nerven werden auch als Plexus lumbaloscaralis zusammengefasst und treten zwischen dem vierten Lendenwirbel L4 und dem dritten Schwanzwirbel S3, aus dem Rückenmark. Also wenn das Tier schlecht läuft heißt es nicht zwangsläufig, dass ein Problem an den Gliedmaßen vorliegt. Vielleicht ist auch die Wirbelsäule in diesem Bereich so verspannt, dass die Muskeln nicht mehr richtig innerviert werden können.
Meist liegt es daran, dass das Pferd einen Mangel hat. Ihm fehlen wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die in der Erde enthalten sind. Die Erde ist an manchen Stellen mehr angereichert als an anderen. Daher kann es auch sein, dass das Pferd auf der Weide keine Erde frisst, aber im Gelände schon.
Den Mangel kann man durch ein gutes Mineralfutter meist ausgleichen. Allerdings empfiehlt sich auch immer eine Blutuntersuchung machen zu lassen, damit man genau weiß welcher Mangel vorliegt und diesen gezielt ausgleichen kann. Natürlich kann es auch ein Zeichen von Langeweile sein, wenn ein Pferd nicht ausreichend beschäftigt wird.
Diese Pflanze ist auf feuchten Wiesen und Weiden in Mittel-, West-, und Südeuropa zu finden.
Was an ihnen ist giftig und welches Gift enthalten sie?
Alles an der Pflanze ist giftig, außer die Blätter sind schon braun und nicht mehr grün. Sie enthalten das Gift Colchicin, dieses beeinflusst die Zellteilung, so dass die neuen Zellen nicht lebensfähig sind und absterben.
Für wen sind sie giftig?
Es ist für Menschen, Pferde, Rinder, Schafe, Schweine, Hunde, Katzen, Hasen und Vögel giftig. Pferde und Schweine reagieren aber besonders empfindlich auf das Gift.
Welche Symptome können auftreten?
Es kann zu Verweigerung der Nahrung, Speichelfluss, Erbrechen, Koliken, Schweißausbrüche und blutigem Durchfall kommen. Im weiteren Verlauf kommt es zu Kreislaufstörungen und Lähmungserscheinungen bist nach 1-3 Tagen der Tod wegen Atemlähmung eintritt. Bei Rindern liegt die tödliche Menge bei ca. 1,5 – 2,5 g. Bei Pferden liegt die tödliche Dosis weit darunter.
Weitere Infos…
Wenn ihr noch mehr Infos über diese Pflanze wissen wollt, kann ich euch www.botanikus.de sehr empfehlen.
Der Bittersüße Nachtschatten wächst an Äckern, in Gärten und an Mauern. Er ist in ganz Europa zu finden.
Was ist giftig und welches Gift enthält er?
Das meiste Gift ist in den unreifen Samen zu finden, hierbei handelt es sich um das Gift Solanin.
Für wen ist er giftig?
Er ist für Menschen, vor allem für Kinder, für Pferde, Rinder, Schweine, Hunde, Katzen, Kaninchen und auch Vögel giftig.
Welche Symptome können auftreten?
Je nach Grad der Vergiftung können Erbrechen, Speichelfluss, Durchfall, Koliken, Schleimhautentzündungen und Depressionen auftreten und bei einer sehr starken Vergiftung kann es auch zum Herzstillstand kommen. Genaue Mengenangabe für Tiere konnte ich leider nicht finden, aber bei Menschen können nach dem Verzehr von 6 – 8 Beeren die ersten Vergiftungserscheinungen eintreten.
Weitere Infos…
Die meisten meiner Infos habe ich wieder von www.botanikus.de. Wenn ihr noch mehr über den Bittersüßen Nachtschatten wissen wollt, schaut dort gerne Vorbei.
Das Bild ist aus dem Arbeitsbuch Pferdeanatomie abfotografiert
Das Nervensystem ist bei allen Wirbeltieren gleich. Es läuft durch den ganzen Körper und ist dafür zuständig das wir uns Bewegen können aber auch das wir Atmen, unser Herz schlägt, unsere Verdauung funktioniert und auch das wir Sinneseindrücke wahrnehmen können. Es wird in das Zentralnervensystem und das periphere Nervensystem aufgeteilt, beide Systeme arbeiten eng zusammen.
Das Zentralnervensystem (ZNS)
Das Zentralnervensystem befindet sich im Hirn und im Rückenmark. Hier werden alle Informationen verarbeitet und ausgewertet. Dies geschieht durch die afferenten Neuronen, um dann durch Impulse darauf zu reagieren, dafür sind die efferenten Neuronen zuständig.
Das periphere Nervensystem (PNS)
Das periphere Nervensystem ist ein Netzwerk, dass sich durch den ganzen Körper zieht und eng mit dem Zentralnervensystem verbunden ist und diesem Informationen weiterleitet. Das periphere Nervensystem teilt sich wiederum auf, in das somatische Nervensystem und das vegetative Nervensystem.
Das somatische Nervensystem
Das somatische Nervensystem ist für die Steuerung der Muskulatur zuständig, das heißt wenn wir einen Schritt gehen wollen, gibt dieses Nervensystem den dafür vorgesehen Muskeln den Impuls. Es nimmt auch die Eindrücke der Umwelt durch die Sinne auf. Zum Beispiel wenn ein Hund sieht das ein Auto auf ihn zu fährt wird diese Information über das somatische Nervensystem an das Zentralnervensystem weitergeleitet (Afferent) und dann von dort aus ein Impuls an die Muskeln gesendet, sich zu bewegen (Efferent), sehr vereinfacht dargestellt natürlich.
Das vegetative Nervensystem
Das vegetative Nervensystem ist für die Organe zuständige. Auch dieses Nervensystem wird wieder aufgeteilt, in den Sympathikus und den Parasympathikus. Der Sympathikus aktiviert den Organismus, die Atem- und Herzfrequenz beschleunigen sich und auch die Verdauung wird angeregt, deshalb bekommen manche in Stresssituationen auch Bauchschmerzen oder Verdauungsprobleme. Die Leistungsbereitschaft des Körpers wird erhöht und hat abbau der Energiereserven zur folge. Dies geschieht zum Beispiel in lebensbedrohlichen Situationen. Wenn wir das Beispiel von vorhin noch einmal aufgreifen wollen, der Hund wird sicher nicht in aller Ruhe zur Seite gehen wenn ein schnelles Auto auf ihn zu kommt, sondern er wird so schnell wie möglich zur Seite springen um nicht überfahren zu werden. Der Parasympathikus ist der Gegenspieler (Antagonist) des Sympathikus, er sorgt dafür das der Organismus sich beruhigt und nicht unnötig Energiereserven verbraucht werden. Auch das innere Gleichgewicht (Homöostase) wird von ihm gesteuert.
Mit der Blutegeltherapie möchte man dafür sorgen das die Durchblutung an einer bestimmten Stelle wieder verbessert wird. Zudem werden Schmerzen gelindert und Entzündungen gehemmt. Durch einen sanften Aderlass, den die Blutegel bewirken, wird auch druck von angeschwollenem Gewebe genommen.
Blutegel noch relativ klein
Welche Wirkstoffe enthält ihr Speichel?
Ab dem Moment wo der Blutegel zubeißt bis das er wieder loslässt, gibt er seinen Speichel (Saliva) in das Blut des Wirts, in diesem Fall eines Tieres. Dieser enthält viele unterschiedliche Sekrete, die meisten sind davon aber noch nicht benannt. Es wird davon ausgegangen das es sich um eine Anzahl zwischen 30 – 100 handelt. Die für uns wichtigen, sind die folgenden:
Hurdin ist ein Gerinnungshemmer der aber nicht lange anhält. So wird dafür gesorgt, dass das Blut während der Nahrungsaufnahme gut fließt.
Calin ist ebenfalls ein Gerinnungshemmer, dieser wirk aber länger und sorgt somit für das lange Nachbluten. Dadurch wird die Wunde sauber gehalten und es erfolgt ein sanfter Aderlass.
Hyaluroidase sorgt dafür, dass die Wirkstoffe besser in das Gewebe eindringen können und wirkt leicht antibiotisch.
Bdellin, Egline und Kollagenase wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd
Ist der Biss eines Blutegels schmerzhaft?
Nein, der Biss eines Egels wird meist wie der einer Mücke beschrieben. Der Blutegel beißt auch nicht wie wir oder ein Hund es tut, er sägt sich mehr mit seinen Zähnen unter die Haut.
Für was können sie angewendet werden?
Es gibt sehr, sehr viele mögliche Anwendungsbereiche in der Human- und der Veterinärmedizin. Hier ein paar Beispiele:
Hufrehe/Hufrolle
Gallen/Piephacken
Sommerekzem
Mauke
Bandscheibenvorfall
Arthrose
Blutohr
Lymphatische Stauungen
Zahnfleischabszesse
Narben
Spondylosen
Phlegmone
Sehnenschaden/Sehnenscheidenentzündung
Nervenentzündung
und vieles mehr…
Blutegel kurz vor dem abfallen
Wie läuft so ein Behandlung ab?
Vorab möchte ich gleich noch etwas sehr wichtiges erwähnen, Blutegel reagieren sehr empfindlich auf Stress. Also wenn das Tier zum Beispiel unruhig ist oder der Besitzer unter Zeitdruck oder sonst etwas, kann es sein dass die Egel nicht beißen. Es sollte also für alle beteiligten so angenehm und entspannt wie möglich gestaltet werden.
Es ist wichtig, dass die zu behandelnde Stelle „normal“ riecht damit der Blutegel auch beißt. Das heißt es dürfen davor keine Salben, Shampoos oder andere Mittel benutzt werden.
Die Zeitspanne bei dieser Behandlung liegt zwischen 30 Minuten und 3 Stunden, je nachdem wie lange die Blutegel saugt. Es ist also wichtig genug Zeit mit einzuplanen.
Dem Besitzer wird nochmal der ganze Ablauf erklärt und auch mögliche Kontraindikationen noch einmal ausgeschlossen.
Das Tier sollte an einem ruhigen Ort gebracht werden wo es sich auch entspannen kann.
Meist wird die Stelle, wo der Blutegel platziert werde soll rasiert und dabei etwas angeritzt, damit er besser animiert wird.
Es kann aber auch sein dass der Egel sich seine eigene Stelle sucht oder auch das er überhaupt nicht beißen will, dies kommt aber sehr selten vor.
Wenn die Egel einmal angebissen haben, dann kann das Tier sich auch ein wenig bewegen oder fressen, solange man aufpasst das es nicht an die Egel rankommen.
Die Egel nehmen während des saugens ca. 2-10 ml Blut auf.
Die Blutegel fallen von alleine ab wenn sie satt sind und ihre arbeit somit erledigt haben. Es darf auf KEINEN FALL versucht werden sie frühzeitig runter zu nehmen, da sie dann ein Sekret in die Blutbahn geben, dass eine Entzündung hervorrufen kann.
Nachdem die Blutegel abgefallen sind, werden die Bisswunden noch ca. 6-12 Stunden weiter bluten. Es sieht meist nach viel aus aber es sind nur 5 – 15 ml.
Das Nachbluten ist erwünscht und darf unter keinen Umständen mit irgendetwas gestoppt oder behandelt werden!!!
Danach darf das Tier sich wieder frei bewegen, Pferde dürfen auch auf die Weide oder den Paddock.
Das Tier sollte auf den darauffolgenden zwei Tagen wenn dann nur leicht Bewegt werden.
Kann ein Blutegel öfter verwendet werden?
Nein, ein Blutegel ist ein medizinisches Instrument und nach einmaliger Benutzung sind die hygienischen Standards nicht mehr gegeben. Der Blutegel muss getötet werden.